Was ist Katathym Imaginative Psychotherapie?

 

Die Katathym Imaginative Psychotherapie (KIP; katathym: aus dem Gefühl heraus, imaginativ: phantasievoll, kreativ) ist eine tiefenpsychologisch fundierte Behandlungsmethode. Die Tiefenpsychologie geht davon aus, dass frühere Erfahrungen über unbewusste Prozesse, also Prozesse, die daher auch nicht verbal ausgedrückt werden können, das gegenwärtige emotionale Erleben und Verhalten eines Menschen beeinflussen können. In der KIP können diese Prozesse mittels Imagination erkannt und dargestellt werden. Eigene „versteckte“ seelische Ressourcen können so auch „wiedergefunden“ und aktiviert werden. In der Imagination (Tagtraum und innere Bilder) wird der Klient, die Klientin von mir dabei begleitet, sich kreativ den belastenden Konflikten und Schwierigkeiten zu nähern und diese durchzuarbeiten. Im Tagtraum und in inneren Bildern bedient sich die Seele allerdings oft einer „verschlüsselten“ Sprache, die versucht, sich mithilfe von Symbolen mitzuteilen. Zeichnerisch dargestellt wird diese Symbolsprache in darauffolgenden therapeutischen Gesprächen gemeinsam „entschlüsselt“, Konflikte werden so deutlich und deren Bearbeitung möglich. Zeichnerisches Talent ist dafür nicht erforderlich! Dadurch kann eine emotionale Neuerfahrung auch im realen Alltag möglich werden. Neue Verhaltensmuster können entwickelt werden oder z.B. die Bewältigung schwieriger Situationen erleichtert werden. Aber auch zur Persönlichkeitsweiterentwicklung und zur Selbsterfahrung ist diese Methode geeignet.

 

Gerne gebe ich Ihnen in einem Erstgespräch genauere Informationen über die Methode, um Ihnen eine Entscheidung zu erleichtern.